Ausstellungen
Der Rhein: Vom Uferidyll zur Hochwasserkatastrophe
Städte wie Karlsruhe und Darmstadt schauen etwas neidisch auf Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen – Städte mit Fluss. Das bedeutet Uferpromenaden, Strände und Auwälder, romantische Brücken und eine weitere Verkehrsader. Es bedeutet aber auch: Hochwasser. Denn auch wenn Rhein und Neckar gebändigt wirken, sie sind es nicht. In Ludwigshafen beschäftigt sich nun eine Ausstellung mit diesem Thema, insbesondere mit der Hochwasserkatastrophe zum Jahreswechsel 1882/1883. In Oppau brach damals der Damm, und auch andere Ortschaften in der Region wurden zerstört. Zahlreiche Menschen verloren ihr Zuhause und auch ihr Leben. Neu aufbereitete historische Fotografien ermöglichen einen berührenden Einblick in das Ausmaß der Zerstörung; Karten, Medienstationen und Infotexte rücken auch den Hochwasserschutz ins Bewusstsein. Noch informativer wird’s bei Vorträgen zum Beispiel über die „Hochwasser- und Starkregenvorsorge der Stadt Ludwigshafen“ (So, 01.02., 15 Uhr) oder über die Arbeit des THW (So, 01.03., 15 Uhr), einer starken Truppe, die ganz überwiegend ehrenamtlich arbeitet.