Ausstellungen
Franz Schömbs
Die Filmarbeiten des Mannheimer Künstlers und Filmemachers Franz Schömbs (1909-1976) sind heute ein wichtiges Bindeglied zwischen den abstrakten Filmen aus der Weimarer Republik und dem experimentellen deutschen Kurzfilm, der sich Ende der 1960er neu entwickelt. Schömbs gehört in den 1950er-Jahren zu den wenigen Künstlern, die abstrakte Filme produzieren. Im Film sieht er eine neue Möglichkeit der Malerei. Zu seinem 50. Todestag werden Schömbs’ Filme neben exemplarischen Werken im Mannheimer Port 25 – Raum für Gegenwartskunst präsentiert. In der begleitenden Vortragsreihe geht es um den Künstler und sein Werk (16.04., Silvia Köhler, Künstlernachlässe Mannheim), seine Filme im Kontext des deutschen Experimentalfilms (30.04., Thomas Worschech, DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum) sowie im kunsthistorischen Kontext (28.05., Prof. Dr. Henry Keazor, Institut für Europäische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg) und um die Herausforderungen bei der Restaurierung und Digitalisierung der Filme (07.05., Lou Burkart, Eye Filmmuseum). Alle Vorträge werden live auf dem YouTube-Kanal der Künstlernachlässe Mannheim gestreamt.