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Ausstellungen

Kurpfälzisches Museum Heidelberg: Schimmernde Schönheiten

Es ist nicht alles Gold, was glänzt – manchmal bestehen schmucke Schätze auch aus Messing. Kupfer und Zink sind die Grundbestandteile dieser Legierung, die für allerlei Einsatzzwecke verwendet wird. Mit seiner goldschimmernden Oberfläche eignet sich Messing in besonderem Maße zur Repräsentation und bürgerlichen Prachtentfaltung, wie eine neue Ausstellung im Kurpfälzischen Museum Heidelberg zeigen will. Die hier vorgestellten „Schimmernden Schönheiten“ von Jugendstil bis Art Déco umfassen eine breite Palette: Dekorative Kerzenleuchter, große Bowlengefäße, mehrteilige Schreibtischgarnituren, Schalen, Vasen, Teekannen sowie Tischleuchten und Wasserkessel aus Messing künden vom Geschmack ihrer einstigen Besitzer. Die Ausstellung schlägt einen Bogen vom ornamental bewegten Jugendstil zum sachlicheren Art Déco und präsentiert mehr als 100 Objekte, darunter auch Entwürfe namhafter Künstler wie Peter Behrens, Bruno Paul oder Jan Eisenloeffel. Schmückend, aber auch funktional und vor allem technisch auf dem neusten Stand zeigt sich das „Gold des Bürgers“ – die Waren aus Messing wurden durch weltbekannte Firmen wie AEG, WMF oder Neue Münchner Kunst vertrieben, was den besonderen Stellenwert des Materials zu Beginn der Moderne belegt. Geplant ist die Ausstellungseröffnung für den 07.03., stets an die jeweils geltenden Corona-Bestimmungen angepasste Hinweise auf Termine, Führungen und Begleitprogramm, finden sich auf der Webseite.

 

 

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