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Ausstellungen

Manfred Fuchs: Einfühlung und Abstraktion

„Damals und heute“ ist die neue Ausstellung im Mannheimer Kunstverein betitelt, die sich dem Weg von Manfred Fuchs „Vom Bildhaften zur Abstraktion, vom Malen zum Experiment“ widmet. Fuchs hat als junger Erwachsener mit dem Malen und plastischen Arbeiten angefangen und besuchte damals auch die Freie Akademie Mannheim, die von Gerd Dehof geleitet wurde. Seine frühen Bilder sind naturgemäß noch stark geprägt von einer Suche nach künstlerischem Ausdruck. Verschiedene Einflüsse lassen sich hier feststellen, der junge Künstler nimmt vieles in sich auf, wechselt die Stile und variiert das, was er für sich als gültig erachtet. Schon in diesen Bildern wird aber auch klar, dass er einer Abstraktion den Vorzug gibt, die die vielen Facetten von Landschaft und Architektur im Licht zum Klingen bringt. Auch Stillleben entstehen zu dieser Zeit, die im weitesten Sinne den Errungenschaften  des Kubismus mit einer Vielansichtigkeit und Einbindung in den Raum verpflichtet sind. In den letzten Jahren ist, abseits der vom Maler geliebten Landschaften, auch eine ganze Reihe von abstrakten und konkreten Arbeiten entstanden. Ausgehend von seinen Landschaftsdarstellungen, von denen einige auch nur noch assoziativ an Gesehenes anknüpfen, experimentiert Fuchs mit seinen vor langer Zeit gefundenen Formen und verselbständigt diese im Bild. Bei diesen neueren Arbeiten werden die Einzelformen exakter in ihrer Gestalt, klarer gegeneinander abgegrenzt. Auch mit den Techniken wird experimentiert; Collagen entstehen, Malerei mit Collage, Bilder mit Lackspray und Ölkreide und/oder Kohle, Materialbilder, Holz- und Pappreliefs und schließlich eigenständige Plastiken aus Holz. Damit erweitert sich die Formensprache, schafft sich der Künstler neue Ausdrucksmöglichkeiten in der dritten Dimension.

02.06.-07.07., Mannheimer Kunstverein

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