NAVIGATION

Zurück

Ausstellungen

SAP-Ausstellung: Kunst aus Zentralasien

Zentralasien hat viele Gesichter; Archaisches und Modernes, Realität und Fantasie, Aberglaube und Religion verschmelzen hier zu einem schillernden Mosaik. Die ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan sind seit 1991 selbständige Länder, doch die Suche nach den Wurzeln und der Identität zwischen Orient und sozialistischer Vergangenheit schafft in der zentralasiatischen Region eine starke Verbundenheit, wobei ein starker Kontrast zwischen Individuen mit unterschiedlichen sozialen, ethischen und religiösen Hintergründen bleibt. In diesem komplexen Gefüge findet die Kunst viele Ansatzmöglichkeiten. Sujets aus historischen und kultischen Versatzstücken, bizarre bis exotische Objekte mit folkloristischer Ästhetik und sowjetische Symbole einer vergangenen Epoche werden zusammengeführt. Nicht selten werden Träume und Poesie in die Realität der heutigen Zeit übertragen und interpretiert. Die Werke in der SAP-Kunstausstellung sind thematisch vielfältig; sie nehmen mit in das Feld der expressiv-abstrakten Malerei, die erst auf den zweiten Blick kompositorische Elemente erkennen lässt, oder hinein in verzauberte Welten, in denen Bäume, Falken, Pferde, Jäger und imposante Frauengestalten sich zu magischen Wesen wandeln, deren Ausdruck durch die prächtige Farbgebung noch verstärkt wird. Die Schau versammelt zehn zeitgenössische Positionen, die anhand ihres künstlerischen Ausdrucks sichtbar machen, wie verhaftet sie in der traditionellen Bildkultur sind und gleichzeitig den Schritt in die Modernität nicht scheuen. (Foto: Timur D’Vatz, Birth of a Legend)

Kommentare


WERBUNG