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Ausstellungen

Wanderausstellung: Die Stasi und ihre Dokumente

1950 wurde sie gegründet, 1990 aufgelöst. Jahrzehntelang spionierte die Stasi, also das Ministerium für Staatssicherheit, Bürgerinnen und Bürger aus. In der DDR war sie Geheimpolizei, Ermittlungsbehörde und Auslandsnachrichtendienst zugleich, sie bespitzelte, manipulierte und überwachte alles, was ihr „staatsfeindlicher Handlungen“ verdächtig schien. 90.000 hauptamtliche Mitarbeiter und noch viel mehr „inoffizielle Mitarbeiter“ arbeiteten in ihrem Auftrag als Spitzel, Informanten und Denunzianten – das Geflecht zog sich durch die ganze Gesellschaft. Und die Menge an zusammengetragenen Informationen war immens! Heute lagern diese im Stasi-Unterlagen-Archiv, das Millionen von Schriftstücken, Karteikarten, Tonbändern und Fotos sammelt, erschließt und bereitstellt. 21 davon versammelt die Wanderausstellung „Alles Wissen Wollen. Die Stasi und ihre Dokumente“, und über QR-Codes eröffnen sich Einblicke in noch viel mehr Hintergründe. Was trug der Buchstabe A für eine tiefere Bedeutung? Warum galt eine tschechoslowakische Flagge als „Beweis einer staatsfeindlichen Einstellung“? Was geschah am 17. Juni 1953? Und wie baut man eine Wanze in ein Hotel-Telefon ein? In der Mannheimer Abendakademie gibt es zu diesem Stück dunkler deutscher Geschichte einiges zu erkunden!


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