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Ausstellungen

Wilhelm Trübners „Reine Malerei“

Eröffnung: Di, 07.11., 18 Uhr, Handschriftenlesesaal der Universitätsbibliothek, 08.11.-11.03., Universitätsbibliothek Heidelberg

Genau 100 Jahre liegt der Todestag von Wilhelm Trübner zurück – 1851 wurde der Künstler in Heidelberg geboren, 66 Jahre später starb er in Karlsruhe, wo er zuvor auch studierte. Als bedeutender Vertreter der deutschen Avantgarde um 1900 ist er bekannt, gilt aber zugleich auch als „Grenzgänger zwischen Realismus und Impressionismus“, dem es wichtig war, die künstlerischen Schaffensprozesse sichtbar zu machen. Durch den lebendigen Duktus, der die Bildgegenstände in skizzenhaft angelegte Farbflecken zerlegt, gewinnt die Art der malerischen Gestaltung Vorrang gegenüber der inhaltlichen Bedeutung der Werke – die „reine Malerei“ übernimmt. Die Kabinett-Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg, des Kurpfälzischen Museums und der Sammlung Jayme in Heidelberg verdeutlicht diesen modernen Ansatz Trübners anhand von Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafik aus der Sammlung Jayme und dem Kurpfälzischen Museum. Darüber hinaus werden Trübners biografische und künstlerische Wurzeln thematisiert: Nach dem Studium in Karlsruhe und München machte Trübner 1871 die Bekanntschaft mit Wilhelm Leibl, der für sein Schaffen prägend wurde; zudem pflegte er engen Kontakt zu Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Liebermann.

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