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Ausstellungen

William Kentridge im Skulpturenpark Heidelberg

Der Skulpturenpark auf dem Gelände der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg bekommt erneut „Zuwachs“: Sieben großformatige Skulpturen des südafrikanischen Künstlers William Kentridge, fünf davon aus Bronze und zwei farbig gefasste Aluminium-Arbeiten, erweitern das Spektrum und strukturieren Wege und Blickachsen neu. Dadurch können auch die dauerhaft installierten Skulpturen mit neuen Augen gesehen werden; der Park wird zu einem Ort der Bewegung, der Wahrnehmung und der Imagination. Kentridges Skulpturen sind quasi eine Übersetzung zeichnerischer Prozesse ins Skulpturale: Ausgangspunkt sind Tuschelinien, Scherenschnitte oder gerissene Papierformen, die in einem vielschichtigen Arbeitsprozess vergrößert, übertragen und in dauerhafte Materialien übersetzt werden. Dabei bleibt die Herkunft aus der Fläche sichtbar: Die Skulpturen erscheinen als Silhouetten im Raum, als bewegte Zeichenkörper zwischen Bild und Objekt. In ihnen erkennt man Gegenstände in Verfremdung, die durch ihre Größe dominieren und durch das Zusammenspiel der Formen immer wieder neuen Sinn entfalten können. Zu besuchen, zu betrachten und zu bestaunen sind sie nebst allen anderen Installationen jederzeit im öffentlich zugänglichen Park.


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