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Bühne

„Auf der andern Seite des Monds“

Hilde Domins Lyrik hat ihren ganz eigenen Stil: schwebend-leicht, verdichtet und sehr bildhaft, so erkennt man die „Dichterin der Hoffnung“ schon in wenigen Zeilen. Sie ist auch die „Dichterin der Rückkehr“. Von den Nazis ins Exil gezwungen, trieb es sie nach Italien, Paris und London und schließlich über den Atlantik. Doch im Schreiben war sie „unvertreibbar“, und Deutsch blieb ihre Sprache. Nach 22 Jahren im Exil kehrte Hilde Domin 1954 nach Heidelberg zurück und wurde dort eine der bedeutendsten Lyrikerinnen der Nachkriegszeit. Ausgehend von ihrer Wortkunst entwickelt der Regisseur Marcel Kohler in seiner dritten Heidelberger Arbeit „Auf der andern Seite des Monds“ einen Reigen aus szenischen Miniaturen, ein Panorama über das Weggehen und Bleiben, über die Poesie in den Dingen und ein Leben „unter Akrobaten und Vögeln“. Ein Abend zwischen Theater, Konzert, Live-Malerei und Zirkusartistik… (Foto Hilde Domin © Stefan Kresin)

 


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