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Bühne

Badisches Staatstheater: 48. Händel-Festspiele

Ende Februar und Anfang März steht Jahr für Jahr eine Größe der Barockmusik im Fokus: Georg Friedrich Händel. Dessen Leben und Werk wird in Karlsruhe mit einem Festspiel-Programm erster Güte gefeiert – mit Opernproduktionen, Chor- und Orchesterkonzerten, Vortrags- und Filmprogramm und nicht zuletzt mit einer Party zum 341. Geburtstag. Tragender Klangkörper hierbei sind die Deutschen Händel-Solisten, doch auch Gäste kommen zu diesem Anlass immer wieder gerne ins Badische. Zum Beispiel eine ganze Armada an Countertenören: Die „Farinelli-Gala“ als „Die Nacht der Countertenöre“ (Mo, 02.03.) versammelt Rémy Brès-Feuillet, Lidor Ram Mesika, Dennis Orellana, Bruno de Sá und Lawrence Zazzo, solistisch, im Duett oder vielstimmig, in höchsten Koloraturen oder anrührendem Lamento. Im Barock war es ja ganz üblich zu improvisieren, und diese Kunst greift das Janoska-Ensemble am Do, 05. März kühn auf: Drei Brüder und der Schwager haben die Klassik einer „Revolution“ unterworfen und ihren eigenen Stil geprägt. Crossover deluxe von Bach bis Beatles kommt hier auf die Ohren, bravourös gespielt und jedes Mal etwas anders. Mit einem Festkonzert der Deutschen Händel-Solisten, Rameaus „Les Boréades“ und der konzertanten Aufführung von „Atalanta“ klingen die Festspiele dann aus… bis im kommenden Jahr wieder „gehändelt“ wird!

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