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Bühne

Danzi – Sohn Schwetzingens

Jeder kennt Mozart, doch wer war Franz Danzi? In Schwetzingen und der Region sind es vielleicht ein paar Menschen mehr, die wissen, dass Danzi ein Komponist war, denn hier wurde er 1763 geboren und getauft. Ein „Migrantenkind“ war er, denn sein Vater kam aus Oberitalien an den kurfürstlichen Hof und wirkte dort als Cellist. Die Musik wurde ihm also sprichwörtlich in die Wiege gelegt, und auch der Sohn machte sich am Cello einen Namen. Später arbeitete er am Mannheimer Nationaltheater sowie als Kapellmeister in Karlsruhe. Und somit schrieb er, sicherlich inspiriert von seinem großen Vorbild Mozart, auch eigene Musik: Sein Werk umfasst Opern, geistliche Musik und Kammermusik. Zum 200. Todestag wird für Schwetzingens berühmten Sohn ein Konzert in der Taufkirche St. Pankratius gespielt. Auf dem Programm: das Bläserquintett in Es-Dur KV 452 von Mozart, die Klaviersonate F-Dur op. 3 von Franz und seiner Ehefrau Margarethe sowie Danzis Quintett d-Moll op. 41, gespielt von der Quintett-Formation des Neuen Mannheimer Orchesters.

 


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