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Bühne

Der Mannheimer Sommer: „Lasst euch entgrenzen“

Der „Mannheimer Sommer“ als internationales Festival für Musik und Theater würdigt Grenzen als etwas, das notwendig ist, um das eine vom anderen zu trennen und in gewissem Sinne Ordnung zu schaffen. Es schadet nie, etwas zu haben, was sich zu überwinden, zu erweitern lohnt. Die Entgrenzung, wie sie im Festivalmotto benannt wird, hat auch ihre positiven Seiten: Sie befreit, sie berauscht, sie wächst über sich hinaus. Raum ist genug! Im und um den Mannheimer Luisenpark liegt der Schwerpunkt des Treibens, und hier vor allem im OPAL, der Interimsspielstätte, auf deren Vorplatz ein „Garten der Künste“ entstand. Ein Ort der Begegnung soll es sein, einladend mit Foodtrucks und Schattenplätzen. Auch nach den Vorstellungen: Im Anschluss an vier Produktionen – „Die Zauberflöte“, „10000 Gesten“, „Hunter“ und „Das Phantom der Operette“ – kann man sich hier dank foodsharing Mannheim an den gedeckten Tisch setzen und sich austauschen. Rosengarten und Technoseum, Friedenskirche und Stadion öffnen sich ebenfalls den Künsten, und bis nach Schwetzingen dehnt man die Entgrenzung aus: Hier werden die Operngala „Schloss in Flammen“ und Monteverdis „L’Orfeo“ aufgeführt.

 


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