Bühne
Die 30. Heidelberger Theatertage
Es ist ein Gewinn für alle: Der Wettbewerb um den „Heidelberger Theaterpreis“ bringt Inszenierungen der freien Szene in die Stadt und sorgt für noch mehr Vielfalt auf der Bühne des TiK. Acht Wettbewerbsstücke sind zu sehen, dazu kommt ein üppiges Rahmenprogramm. Ein Zeichen für Inklusion setzt die Beat-Dance-Spoken-Word-Performance „Sollen sie doch Chaos fressen“; das Theaterlabor Bielefeld richtet in „ich bin einer wie alle – nur besser“ eine Hommage an den russischen Dichter Daniil Charms aus; eine Theater-Revue um den Komponisten Hanns Eisler spielt die Cie. „Freaks und Fremde“ aus Dresden und eine Ballett-Oper bringt das E3 Ensemble aus Wien mit. Aus Berlin kommt „christa | kassandra – ein dialog“, aus Darmstadt die Bestseller-Umsetzung „Was man von hier aus sehen kann“. „Sprecht mit Euren Toten“, fordert Irina Miller, „Like Lovers Do – Memoiren der Medusa“ wird von Sivan Ben Yishai gespielt und auf die DDR blickt Pauline Schönfelder in „OST (Original Soundtrack)“ zurück. Dazu kommen zwei Produktionen direkt aus Heidelberg: „Venus aus Glas“ des Performance Theater Heidelberg e.V. sowie die immersive „Stone Tape Sonata“ der English Drama Group der PH. Und am Ende dürfen die Preisträger nicht nur ein Preisgeld, sondern auch den Wanderpokal „Heidelberger Puck“ nach Hause tragen! Wer das sein wird, entscheidet sich am 01. November ab 17 Uhr bei der Abschlussveranstaltung mit dem musikalischen Gast MC Hodi. (Foto Ballettoper © Thomas Steineder)