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Bühne

Dracula – ein Ballett

Vampire sind kaum totzukriegen, und der berühmte Graf Dracula aus Transsilvanien ist das beste Beispiel dafür: Seit 1897 jagt er seine Grusel-Schauder durch Literatur, Film und Schauspielbühne. Und nun auch durchs Ballett, wenn auch auf zeitgenössische Art. Kenneth Tindall, der herausragende britische Choreograf, gibt mit seinem „Dracula“ sein Deutschland-Debüt, und das Staatsballett Karlsruhe baut damit – samt Originalkomposition von Alexandra Harwood, live gespielt von der Badischen Staatskapelle – seinen programmatischen Schwerpunkt auf einem erzählerischen Ballett-Theater weiter aus. Der alte Graf wird hier allerdings zu einem Modedesign-Gott des 21. Jahrhunderts, der vom Talent junger Menschen und der Schönheit anderer lebt, um seinen Hunger nach Unsterblichkeit zu stillen... das ergibt einen modernen Vampirmythos, der im Tanz mitnimmt zu unseren ureigensten Sehnsüchten nach Leben, Blut und Tod.

 


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