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Bühne

Nichts, was uns passiert

Manches passiert immer nur den anderen. Bis… ja, bis es einem dann doch selbst passiert und sich das ganze Leben ändert. So wie bei Anna und Jonas. Es ist Sommer, Anna hat ihren Master in der Tasche, Jonas bastelt an seiner Doktorarbeit. In der Bibliothek kreuzen sich ihre Wege, und mehrere Biere später landen sie schließlich gemeinsam im Bett. So weit, so gut, so einvernehmlich. Auf einer Geburtstagsfeier treffen sie sich wieder, und beeinflusst von Alkohol wiederholt sich die Geschichte – doch diesmal sagt hinterher Anna, dass es sich um eine Vergewaltigung handelte. Jonas dagegen beharrt darauf, dass alles okay ablief. So steht Aussage gegen Aussage, Zeugen gibt es naturgemäß keine. Anna und Jonas stehen vor einem Labyrinth von Emotionen, Zweifeln, Ernüchterung und Vorwürfen – und nichts ist, wie es einmal war. „Ein Abend, der Gespräche nach sich zieht“, heißt es in der Kritik. Und genau das ist etwas, was uns allen ab und zu passieren sollte!


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