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Bühne

NTM: Krieg ist kein Spiel für Frauen

Das „Kriegsspiel“ wird klassischerweise den Jungs zugeschrieben, Mädchen spielen anders als mit Holzschwert, Nerf und Wasserbombe. Sagt man. Der Krieg selbst gilt ebenfalls als Männersache, zumindest in der allgemeinen Vorstellung. In Wirklichkeit betrifft er Frauen natürlich ebenfalls ganz direkt und konkret. Für die Inszenierung „Krieg ist kein Spiel für Frauen“ des Mannheimer Stadtensembles unter der künstlerischen Leitung von Beata Anna Schmutz (Foto © Felix Grünschloß) begab sich die Regisseurin Natascha Borenko in Mannheim auf die Suche nach Geschichten von Frauen, die Krieg erleben mussten, aus Krisengebieten geflüchtet sind und tagtäglich mit den Folgen des Erlebten kämpfen. In den Proben teilten 18 Frauen aus unterschiedlichen Generationen ihre Kriegserlebnisse miteinander. In einer Art Forschungslabor erprobten sie mit den Mitgliedern des Stadtensembles Regeln alter Kinderspiele, veränderten diese und erfanden sie schließlich neu. So entstand ein mehrsprachiger, dokumentarischer Theaterabend, der zwischen Interview-sequenzen und Spielszenen wechselt.

 

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