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NTM: Zu knackende Nüsse und mehr

Kinder, Teens und Familien, denen die Zeit bis Heiligabend lang wird, finden am Mannheimer Nationaltheater geeignete Ablenkung: zum Beispiel bei einem weihnachtlichen Tanzstück, das zurückgreift an das berühmte Tschaikowski-Weihnachtsballett „Der Nussknacker“. Am NTM ist’s der getanzte „Nüsseknacker“ (Premiere: Do, 15.12., Foto: Christian Kleiner), in dem Stephan Thoss eine weihnachtliche Familiengeschichte zeichnet – samt kindlicher Vorfreude, elterlicher Sorge um Perfektion und einer verführerischen Reise durch eine skurrile Traumwelt. Und Loriot ist auch dabei, zumindest in Zitaten! Einen weiteren Klassiker bietet „Don Quijote und Sancho Panza“, ein musikalisches Familienstück ab acht (16.12.), in dem sich Windmühlenflügel bedrohlich drehen und der „Ritter von der traurigen Gestalt“ sich neben seinem treuen Kumpel Sancho durch Abenteuer träumt. Verschiedene Ensembles der Musikhochschule verleihen der Geschichte klangliche Tiefe. Ein ernstes Thema greift einen Tag später „Für alle Ewigkeit“ auf (Premiere: 17.12.), eine Performance des Kollektivs „imaginary company“, in der rechte Ideologie einst und jetzt erforscht wird. Gemeinsam mit einer Gruppe Jugendlicher begibt man sich in Mannheims Stadtarchiv und geht auf die Suche nach Geschichten in der Geschichte – in der Hoffnung, irgendwie einen Umgang damit zu finden, dass die letzten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen einer dunklen Zeit versterben…

 


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