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Club & Pop

Planet Ears – rethink international music

Die Musik ist wie eine globale Sprache mit vielen, vielen Dialekten. Gesprochen wird sie überall, doch klingt sie immer wieder anders. Und wenn MusikerInnen reisen, dann mischen sich diese Dialekte untereinander und formen noch einmal neue Klang-Akzente. Wer in diese Vielfalt reinhören will, ist bei „Planet Ears“ in der Mannheimer Alten Feuerwache an der richtigen Stelle: Hier gibt es Ausschnitte aus der musikalischen Gegenwartskultur, die weit über den Begriff der „Weltmusik“ hinausgehen und dennoch die ganze Welt umspannen. Die traditionellen und geografischen Bezüge sind oft nur noch zu erahnen, so manche Hörgewohnheit wird auf die Probe gestellt, doch spannend klingt das allemal! Bulgarien, Südafrika (DJ LAG), England (Electric Jalaba) und der Libanon (Sharif Sehnaoui als eine Komponente einer Song-Sound-Collage), Norwegen (Stian Westerhus), Ghana (Fokn Bois), die Ukraine (DakhaBrakha) und die Niederlande (Altin Gün) – von diesen Ländern aus startet die Reise der auftretenden KünstlerInnen zum Festival, doch hinter den Orten steht ein dicht gewebtes Netz aus unterschiedlichsten Herkünften und kulturellen Prägungen. Und zwischenrein immer wieder: Mannheim. Denn auch hier begegnen, beeinflussen und bereichern sich Musikstile gegenseitig. Man nehme beispielsweise nur mal das „Mannheimer“ Duo Mahlukat, bestehend aus der polnischen Perkussionistin Kasia Kadlubowska und der türkischen Sängerin und Geigerin Güldeste Mamaç. Dazu gesellt sich für „Planet Ears“ Ivan Shopov aka Cooh, einer der führenden DJs in Bulgarien. Das Auftaktkonzert am 17.09. in der Feuerwache wird für die drei das erste nicht-virtuelle Treffen auf der Bühne sein! Wer noch tiefer einsteigen will: Ein Symposium und ein Filmscreening ergänzen den musikalischen Teil des Festivals.

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