Leben im Delta
Gedächtnis der Stadt Mannheim: Das MARCHIVUM
Geschichte wird im MARCHIVUM nicht nur bewahrt – sie wird auch lebendig erzählt, erfahrbar gemacht und immer wieder neu hinterfragt. Ein vielfältiges Führungs- und Workshop-Programm eröffnet unterschiedliche Zugänge zur Mannheimer Stadtgeschichte. Neben den Ausstellungen geben Hausführungen durch den Archivbereich spannende Einblicke hinter die Kulissen und machen originale Dokumente sichtbar, die das Gedächtnis der Stadt bewahren. Die beiden multimedialen und dialogisch angelegten Dauerausstellungen „Typisch Mannheim!“ und „Was hat das mit mir zu tun?“ laden dazu ein, Mannheim aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken – von 400 Jahren Stadtentwicklung bis zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Ergänzt wird das Programm durch die Sonderausstellung „Verstrickt. Kolonialismus und Mannheim“, die bis zum 27. September zu sehen ist. Sie zeigt, wie eng die Stadt mit kolonialen Strukturen verflochten war und wie dieses Erbe bis heute nachwirkt. Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellungen finden sonntags statt, dazu kommen regelmäßige Kuratorenführungen durch die Sonderausstellung. (Foto © Kathrin Schwab, MARCHIVUM)