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Leben im Delta

Heimat ohne Idyll

Im Kino ist Heimat selten unschuldig. Häuser, Landschaften, Dialekte und Erinnerungen erzählen häufig von Zugehörigkeit, Verlust und Ausschluss. Das 40. Mannheimer Filmsymposium nimmt vom 16. bis 18. Oktober im Cinema Quadrat genau das zum Anlass, einen Begriff, der im deutschen Film besonders aufgeladen ist, aus verschiedenen Blickwinkeln zu durchleuchten. Unter dem Titel „Filmische Blicke auf Heimat – Erfunden, verloren, wiederentdeckt“ verbindet die Jubiläumsausgabe fünf Filmvorführungen mit sieben Vorträgen, Diskussionsrunden, Empfängen und einer Feier zum 40. Symposium. Seit 1986 widmet sich Cinema Quadrat mit dieser Reihe bereits den unterschiedlichsten filmkundlichen Themen. Dieses Mal geht es um Heimatfilm, Gegenbilder und neue Perspektiven. Gezeigt werden unter anderem „Shahid“ von Narges Kalhor, „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke, „In die Sonne schauen“, Edgar Reitz’ „Heimat“ und „Jagdszenen aus Niederbayern“. Zwei Regiegespräche bringen filmische Praxis und Publikum überdies direkt miteinander ins Gespräch.

 


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