Leben im Delta
Ruhepuls – In der Ruhe liegt die Kraft!
Der Puls ist der Taktgeber des Herzens. Der Ruhepuls zeigt die Anzahl der Herzschläge pro Minute an, wenn der Körper nicht unter Belastung ist. Er ist ein wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand und den Fitnessstand. Allerdings wird er auch von verschiedenen anderen Faktoren beeinflusst.
Wann lässt sich der Ruhepuls am besten messen?
Ein guter Zeitpunkt ist morgens, direkt nach dem Aufwachen. Dann lässt sich, noch im Liegen, mit Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand der Puls am linken, inneren Handgelenk unterhalb des Daumengelenks messen. Natürlich kann er auch direkt an der Schlagader am Hals gemessen werden. Es sollte 30 Sekunden lang gemessen werden – dabei die Pulsschläge mitzählen. Diese Zahl wird dann verdoppelt und das Ergebnis ist der sogenannte Ruhepuls, beziehungsweise ergeben sich damit die Herzschläge pro Minute.
Beispiel:
30 Sekunden lang mitgezählt und 40 Schläge gezählt: 40 x 2 = 80/min.
Wenn man den Ruhepuls am Tag messen möchte, empfiehlt es sich, vorher eine Weile zu sitzen oder zu liegen sowie Stress und körperliche Belastung zu meiden.
Welche Werte für den Ruhepuls sind normal?
Erwachsene Frau (18-64 Jahre) 70-80/min
Erwachsener Mann (18-64 Jahre) 60-70/min
Senioren (ab 65 Jahre) 70-90/min
Leistungssportler 35-50/min
Kinder 85-110/min
Einflussfaktoren auf den Ruhepuls
• Alter, Geschlecht und Gewicht
• Trainingslevel
• Krankheiten/Fieber
• Psychische Belastung
z. B. Stress, Angst oder Aggression
• Körperliche Belastung, z. B. Sport
• Koffein-, Alkohol- oder Nikotinkonsum
• Medikamente/Drogen
• Wetter
Wie wirkt sich Sport und Bewegung auf den Ruhepuls aus?
Bei schlechter Kondition, also wenig Ausdauer, Kraft, Koordinationsfähigkeit, Beweglichkeit und Schnelligkeit, hat ein Mensch dauerhaft einen Puls über 80 Schläge pro Minute. Das erhöht das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Bei dauerhaft erhöhtem Ruhepuls sollte man dringend einen Arzt aufsuchen.
Während des Trainings steigt der Puls und fällt dann nach dem Training wieder ab. Durch das Training wird der Herzmuskel gestärkt und das Herzvolumen wird größer. Daher schafft das Herz, auch im Ruhepuls genügend Blut und Nährstoffe durch den Körper zu pumpen. Trainierte Sportler und Hobbysportler haben daher einen niedrigeren Ruhepuls. Geeignet sind vor allem sportliche Betätigungen, die die Ausdauer trainieren, wie beispielsweise Schwimmen, Joggen, Walken, Radfahren und Krafttraining.
Wichtig dabei ist, dass das Training regelmäßig – am besten dreimal pro Woche – stattfindet. Das empfiehlt auch die Weltgesundheitsorganisation, die 150-300 Minuten moderate Bewegung für ideal hält. Je trainierter man ist, desto niedriger wird der Ruhepuls – vorausgesetzt, es sind keine anderen Krankheiten oder andere Faktoren im Spiel, die zu einem erhöhten Ruhepuls führen können. Ein zu niedriger Ruhepuls, das heißt unter 60 Schläge/min, der nicht durch regelmäßigen Sport entstanden ist, sollte ebenfalls ärztlich abgeklärt werden. Das kann auf Erkrankungen wie eine Herzrhythmusstörung hinweisen.
Wie lässt sich der Ruhepuls senken?
Ein gut trainierter Herzmuskel befördert mit jedem Schlag mehr Blut. Dadurch muss das Herz seltener pro Minute schlagen – der Ruhepuls ist entsprechend niedriger. Ein wenig trainierter Herzmuskel muss ständig höher schlagen, um den Kreislauf stabil zu halten. Dadurch werden Stresshormone ausgeschüttet, um den Puls zu erhöhen. Mit einer konstant hohen Herzfrequenz steigt das Risiko für Herzerkrankungen. Durch gesunde Ernährung, regelmäßige Entspannungsworkouts, Stressbewältigung und Ausdauersport wird das Herz trainiert und der Ruhepuls sinkt.
Gesundheit fördern und erhalten in den Pfitzenmeier Fitnessstudios
In den Pfitzenmeier Premium Resorts und Clubs kann viel für die eigene Gesundheit getan werden. So können Kraft, Stabilität, Beweglichkeit und Koordination auf der Trainingsfläche, an den Geräten, in Workout-Kursen oder in Express Workouts trainiert werden. Das Herz-Kreislauf-System kann in diversen „Dance and Fun“- oder Cardio-Kursen, z. B. Indoor Cycling, Aqua-Kursen sowie in den Cardio-Bereichen trainiert werden. Um auch für die Seele einen Ausgleich zum Alltag zu bewirken, kann man sich in den Studios eine kraftschöpfende Auszeit in der Sauna und am Wellnesspool gönnen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, in den „Body & Mind“-Kursen den Körper zu dehnen und zu kräftigen, zu entspannen, Stress abzubauen und den Alltag hinter sich zu lassen.
www.pfitzenmeier.de
