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Leben im Delta

Wohnraum bremst Integration

Bei der Integrationsarbeit zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Kommunen. Das zeigt der zweite Landesintegrationsbericht Baden-Württemberg, den ein Team des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) erarbeitet hat. Dafür wurden Daten in Gemeinden und Kreisen erhoben und Interviews geführt. Zwar gibt es landesweit ein dichtes Netz an Integrationsstrukturen. Kleineren Gemeinden fehlen jedoch oft Geld und Personal für eigene Integrationsbeauftragte. Integrationsräte sind insgesamt selten. Auch migrantische Selbstorganisationen werden zu wenig in politische Prozesse eingebunden. Besonders drängend ist die Wohnungsfrage. 55 Prozent der Kommunen nennen Wohnen und Unterbringung als größte Hürde. Studienautor Frank Kalter betont deshalb die Bedeutung von Kitas, Schulen, Wohnraum und Beratungsangeboten. Ergänzend seien gezielte Sprachförderung und Hilfe bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse nötig. (Foto © Katrin Glückler)

 


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